Skulpturen

Zur Herstellung der Skulpturen verwenden wir hochwertigen Ton, welcher bei 1242°C mit einem Glasurbrand (Weichporzellan) gebrannt wird und somit wetterfest und frostsicher ist. Es kommen auch unterschiedliche Techniken zum Einsatz, wie beispielsweise der Rakuband oder ein zusätzlicher Brand für Gold und Platindekor. Details zum Rakubrand finden Sie im unteren Bereich dieser Seite. Sie können sich hier gerne einen ersten Eindruck verschaffen oder sich in unserem Atelier (Termine gerne telefonisch vereinbaren) umsehen, das Sortiment ist breit gefächert. Natürlich gehen wir auch gerne auf individuelle Wünsche ein, dafür ist ein persönlicher Kontakt aber unumgänglich. 

Wir machen Skulpturen jeglicher Art, für drinnen und draußen in klein oder ganz groß, auch öffentliche Plätze und Grabfiguren wurden schon viele gestaltet.

Überblick

Bunter Elefant 

Die Schlafende in Raku

Die Schlafende

Eidechse

Rakukeramik

Raku ist eine spezielle Brenntechnik, die in Japan im 16. Jahrhundert entwickelt und besonders für die spezielle Tee-Zeremonie verwendet
wurde. In Europa wurde diese Brennmethode erst in den 1950er Jahren bekannt. Hier wurden, im Gegensatz zum japanischen Vorbild, Vasen und Skulpturen in verschiedensten Formen gebrannt, sowie mit lebhaften und interessanten Farben experimentiert. Heutzutage wird Raku in Europa vor allem wegen der einzigartigen und unvorhersehbaren Farbeffekte verwendet. Bei der japanisch, traditionell gebrannten Keramiken hingegen wird ein eher dezentes Aussehen bevorzugt.

Was ist das besondere am Rakubrand?

Beim Rakubrand wird geschrühte Ware, entweder glasiert oder unglasiert, in einem Gasbrennofen meist bei ca. 900°C – 1000°C gebrannt. Nach einiger Zeit im Ofen, wird dann die noch glühende Ware herausgenommen und in einem hitzebeständigen Behälter mit organischem Material wie z.B. Sägespäne, Stroh oder Laub gelegt.

Auf der Glasur an der Scherbe entsteht durch Rauch und Sauerstoffentzug eine reduzierende Atmosphäre, die für die erwünschten Farbeffekte verantwortlich ist. Durch diese chemische Reaktion, bei der viele verschiedene Faktoren Einfluss haben, sind die Resultate jedoch auch zu einem bestimmten Grad unvorhersehbar. Oftmals bilden sich dekorative Risse in der Glasur, die Craquelé genannt werden.

Die Endergebnisse offenbaren sich nach einer gründlichen Reinigung bei der die Überreste des verbrannten organischen Materials entfernt
werden.

Lass uns zusammen etwas kreieren.